Himbeer-Vanille-Scones

Vor einiger Zeit waren wir in Cambridge in einer wunderbaren kleinen britischen Teestube. Schöne flauschige Sofas, leckeres Essen und unzählbare verschiedene Teesorten. Der Wahnsinn und etwas, was ich unbedingt mal wieder machen möchte. 
Unglücklicherweise habe ich damals keine Fotos gemacht, aber wenigstens Scones wollte ich nachbacken. Dieser tolle Klassiker wird normalerweise mit Clotted Cream oder Marmelade gegessen und kommen pur manchmal ein wenig trocken daher. Und wer will schon gerne trockene Scones essen?


Ich auf jeden Fall nicht. Und weil man ja ohnehin etwas dazu isst, hab ich einfach mal direkt ein bisschen was fruchtiges mit rein gemacht.


Für meine gefüllten Himbeer-Vanille-Scones brauchst du:
  •  350 g Mehl 
  •  4 EL brauner Zucker + 2 EL
  •  150 ml Joghurt
  •  1 Ei
  •  2 TL Backpulver
  •  100 g Butter
  •  4 TL Milch
  •  eine Prise Salz
  •  100 g Himbeeren
  •  Mark von 1/2 Vanilleschote
Für die Füllung werden die Himbeeren, das Mark der halben Vanilleschote und 2 EL brauner Zucker miteinander vermengt. Ich hab TK-Himbeeren genommen und sie auftauen lassen, dann mit einer Gabel vermengt.
Den Backofen auf 200° C vorheizen.
Die restlichen Zutaten werden miteinander vermengt und so lange geknetet, bis ein weicher Teig entsteht. 


Dann das Ganze ausrollen und mit der Himbeer-Vanille-Masse bestreichen, wieder einrollen und in Dreiecke schneiden, sie auseinanderziehen, auf dem Backblech verteilen und dann ab damit in den Backofen für ca. 20 Minuten


 Dann werden die wunderbaren Scones aus dem Ofen genommen und ein kleines davon kann direkt warm gegessen werden, dann sind sie nämlich super lecker (kalt selbstverständlich auch...)!



Früher sahen die Scones eher aus wie Pfannkuchen als wie kleine Brötchen, seit dem Backpulver gibt werden sie allerdings fluffiger. 
Wenn du sie nachbacken willst, achte vor allem darauf, dass du den Teig dünn genug ausrollst, sonst überlagert der Teig die leckere Füllung.




 Und ich hab den Fehler gemacht, die Scones auf dem Backblech zuerst nicht auseinander zu ziehen, so dass sie noch in Reih und Glied nebeneinander liegen. Dadurch hatten sie leider nicht genug Platz um aufzugehen und gar zu werden. Irgendwann hab ich sie dann auseinandergezogen um auf dem Backblech verteilt, so dauerte das Backen jedoch ein wenig länger.
Also immer mal wieder reingucken, ob sie nicht doch ein bisschen länger backen sollten!



Und wenn es dann soweit ist wünsch ich dir bon appétit! Ich fühl mich wieder wie in Cambridge und überleg, ob ich mir nicht doch öfter mal einen Nachmittagstee gönnen sollte...
Deine Mlle Petit Point

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